Die Liebe zu den Drei Orangen - Rifail Ajdarpasic & Ariane Isabell Unfried

Direkt zum Seiteninhalt
Fotos: Rifail Ajdarpasic
PRESSE | REVIEWS
“Großes Vergnügen mit Tiefgang (...)
Das Regieteam, angeführt von Sebastian Welker, nahm die Doppelbödigkeit von Handlung und Musik in jeder Hinsicht auf. Die Grenzen zwischen Probe, Theater, Leben, Wirklichkeit wurden ständig überschritten, wie auch die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum. So mischten sich die kostümierten Darsteller (...) schon vor der Vorstellung lautstark unter die Zuschauer, warfen im Parkett Konfetti von den Balkonen, und auch später spielten sich einige Szenen im Zuschauerraum ab. Auch das Bühnenbild (...) war nicht stilistischer Einfachheit und Sparzwang geschuldet, sondern zeigte sich bunt und üppig, mit großen Buchstaben, je dreimal H und A. Schließlich geht`s ja ums Lachen. (...) Das Regieteam hatte die komplizierte Handlung entrümpelt, gestrafft und an einigen Stellen intelligent und publikumswirksam verändert. (...)“ Deianira - Das Kulturportal

“(...) Die „Orangen“-Oper ist zu Teilen auch ein Diskurs über das Theater, was die deutsche Textfassungvon Werner Hintze unterstreicht. (...) Die von überdimensionalen Buchstaben geprägte Bühne (...) sowie die von optischer Fantasie nur so überbordenden Kostüme (...) machen dieses Konzept von Anfang an sinnfällig. Hier gibt es beispielsweise eine aus dem Geschehen herausgehobene „Chorprobe“ (...), dort simuliert ein Ventilator den Wind, welcher den Prinzen und seinen Begleiter Truffaldino zur Köchin ins Reich Kreonta bläst. Die zauberischen Wesen Fata Morgana und Tschelio sind bei Welker Sängerinnen, die sich – aufeinander eifersüchtig – um ein Theaterengagement bemühen. (...).
Das originale „happy end“ hätte sich in Welkers Konzept ohne weiteres gefügt, Welkers Finale ist jedoch ein geradezu rabenscharzes. Vor dem freudetobenden Hofstaat von König Treff (...) senkt sich der Eiserne Vorhang, und der endlich lachfähig gewordene und liebesverwirrte Prinzbleibt verlassen auf der Vorderbühne zurück. Doch nicht alles Spaß auf Erden? Dieser Schluss steht isoliert im Raum, wirkt als überintellektuelles Ausrufezeichen. (...)“ Der Neue Merker

“(...) Groteske Handlung und Musik wie eine gemischte Tüte: Überall knackt und prickelt es, und die Klänge werden so bunt abgewechselt, dass man süchtig nach mehr Prokofjew-Krachern wird. Der Komponist selbst sprach von einem Spaß-Stück, das dem Hörer keine Zeit zum Nachdenken lassen soll. Regisseur Sebastian Welker reicht das Popcorn dazu: Er versetzt die Handlung in eine glitzernde Zirkuswelt, in der allerlei skurrile Gestalten tummeln. Verkörpert werden diese vom großartigen Ensemble der Wuppertaler Oper; fast schon spielwütig stürzen sich die Sängerinnen und Sänger in ihre Partien. Mit artistischer Leichtigkeit begleitet das Orchester, dirigiert von Johannes Pell.
Wie detailverliebt, wie skurril hier inszeniert wird! Da tanzt ein Kermit im Tutu auf dem Wohnwagen-Dach, Smiley-Luftballons schweben durch die Lüfte und der Spaßmacher doziert mit dem Overhead-Projektor. Bei diesen knalligen Kostümen (...) und der wandlungsfähigen Bühne (...) bleibt einem der Mund offen stehen. Doch mitten im Konfettiregen wird das Licht auf einmal fahl, und die Kulisse dreht sich. Da verbergen sich ein Vater-Sohn-Komplex, Kritik am Establishment und an uns, den Opernbesuchern, mit unseren eingerosteten Verhaltensweisen. In was für einem Betrieb befinden wir uns hier eigentlich? Wo hört das Theater auf, wo fängt es an? Die Wuppertaler Oper hat diese Saison mit allem neu begonnen, und man hat Lust, selbst eine Handvoll Konfetti zu werfen angesichts dieser herrlich doppel- und tripelbödigen Inszenierung, die uns vor Augen führt, was Musiktheater mit uns anstellen kann. „Die Liebe zu den drei Orangen“ ist eine Show-Oper, bei der wir uns wegschmeißen, in wunderbarer Musik wälzen, aber auch an tiefgründigen Popcornstückchen verschlucken können.“ Terzwerk + NMZ - Neue Musikzeitung

“Das Publikum feiert die glänzenden Sänger und die Inszenierung von Sergej Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“.
Was für ein Theater im Foyer des Wuppertaler Opernhauses! Ist die fünfte Jahreszeit jetzt schon angebrochen? Viel bunt kostümiertes Volk mischt sich vor der Vorstellung unter das gesittete Premierenpublikum. Beim Betreten des Auditoriums geht der Klamauk auf den Balkons weiter. Na, das kann ja ein Spektakel geben, wenn es los geht mit Sergej Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“.
So ist es auch. Schon das Bühnenbild (...) ist Programm: Die groß dimensionierten Buchstaben H und A in dreifacher Ausfertigung nehmen den meisten Platz ein. Das „Ha, ha, ha“ liegt auf der Hand. Es darf also gelacht werden, wovon das Publikum reichlich Gebrauch macht. Dieses „Ha, ha, ha“ sprudelt auch in epischer Breite aus dem Prinzen heraus, womit er sich selbst von seiner hypochondrischen Krankheit kuriert. (...).
So heiter, komisch, platt vieles ist, nie driftet die Märchenoper ins Banale ab. Der latente Ernst schimmert immer wieder durch. Ganz deutlich wird das am Schluss, wenn sich anstatt des eigentlich glücklichen Ausgangs der Metallvorhang senkt und der verliebte Prinz einsam und verlassen vorne an der Rampe steht. (...).
Lang anhaltender rhythmischer Schlussapplaus ist der Dank für zweieinhalb Stunden Kurzweil für Jung und Alt.“ Westdeutsche Zeitung

“In der Premiere der "Liebe zu den drei Orangen" glänzt die Oper mit einer tollen Ensembleleistung. (...) ein tolles Ensemblestück, das hier mit viel Spielwitz umgesetzt wird.“ Wuppertaler Rundschau

HOMEPAGE

Ausgewählte Arbeiten im Bereich Oper | Theater | Musical l Tanz

Selected works in the field of Opera | Theatre | Musical | Dance
"Created with passion!"
ABOUT

Wir sind ein international tätiges und in unserer kreativen Arbeit mehrfach ausgezeichnetes künstlerisches Team.
Unsere Ästhetik zeichnet sich vor allem durch eine zeitgenössische und inhaltlich geprägte Herangehensweise innerhalb der szenischen Künste aus, die dadurch zu sehr individuellen und unverwechselbaren Ergebnissen im künstlerischen Ausdruck führt. Die Kraft überzeugender Ideen.
Neben unseren gemeinsamen Projekten sind wir auch einzeln als Bühnenbildner und Kostümbildnerin tätig.

We are an internationally operating  artistic team with multiple awards for our creative work.
Our esthetics is distinguished by a contemporary and content-focused approach within  the scenic arts, which leads to highly individual and unique results in  its artistic expression. The power of convincing ideas.
Beside our common projects we are also working separately as set designer and as costume designer.
STORY

Jede erzählenswerte Geschichte braucht Leidenschaft und Originalität.

Every story worth telling needs passion and originality.
© RIFAIL AJDARPASIC & ARIANE ISABELL UNFRIED
Zurück zum Seiteninhalt